KÜRTEN - Grüne Flächengemeinde im Aufbruch
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Geheimtipp im Grünen
Landwirtschaftliche Flächen, soweit das Auge reicht, zahlreiche kleine Ortschaften zwischen sanften Höhenzügen und ausgiebigen Wäldern, klare Bäche und gute Luft kennzeichnen das am Ostrand des Rheinisch-Bergischen Kreises gelegene Kürten, eine Flächengemeinde von rund 68 Quadratkilometern mit knapp 20.000 Einwohnern. Wenn man bedenkt, dass das Dorf mitsamt seinen Randgemeinden Jahrhunderte lang ausschließlich land- und forstwirtschaftlich geprägt war; so entwickelte sich Kürten nach dem Krieg recht rasch zu einem beliebten Wohnort. Zu den Vororten der nahen (Groß-)Städte bildet es eine akzeptable Alternative: Zahlreiche Pendler, insbesondere Familien mit Kindern, zieht es hierher. Die Immobilienpreise sind erschwinglich, und eine ausgezeichnete Infrastruktur mit Kindergärten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitstätten deckt alle Ansprüche des modernen Lebens.
Verkehrsanbindungen
Mindestens ebenso wichtig ist die Lebensqualität, die von Kürtens natürlicher Umgebung ausgeht:
Eingebettet zwischen Wasser, Wiesen und Wäldern findet man den Ort in einer reizvollen Hügellandschaft. Zwar liegt Kürten mitsamt seinen angegliederten Teilgemeinden abseits der Hauptverkehrswege, aber durch seine zentrale Lage inmitten des Bergischen Landes sind etliche Städte wie Bergisch Gladbach, Leverkusen, Wermelskirchen und Wipperfürth schnell zu erreichen. Auch Köln, Bonn, Düsseldorf, Solingen, Remscheid, Wuppertal und Gummersbach liegen in Reichweite. Zu den Autobahnen A1, A3 und A4 gelangt man in etwa 14 bis 25 Minuten; mit öffentlichen Verkehrsmitteln beträgt die Fahrzeit beispielsweise nach Köln weniger als eine Stunde. Köln-Bonn ist der nächstgelegene Flughafen.
Freizeit und Erholung
Den Naturliebhabern bietet die Gemeinde Kürten ein ausgezeichnetes Wanderwegenetz mit über 200 km markierten Wegen; es finden sich Rundwanderwege im Bereich der großen Dhünn-Talsperre sowie ausgezeichnete Wegstrecken für Radfahrer.
Seit Jahrhunderten lebten die Menschen hier von der Landwirtschaft. Doch wie überall haben Viehzucht und Ackerbau als traditionelle Erwerbszweige rapide abgenommen; die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe schrumpfte infolge des allgemeinen Konzentrationsprozesses. Stattdessen blüht heute u.a. die Gastronomie, die von zahlreichen Wochenendausflüglern aus den umliegenden Ballungsräumen gern aufgesucht wird.
Handwerk, Gewerbe, Industrie
Mit dem Zuzug zahlreicher Familien hat sich im Laufe der Zeit ein verhältnismäßig reges Gewerbetreiben entwickelt. Von einer derzeit guten Konjunktur profitiert eine Reihe von Handwerksbetrieben: Mit leistungsstarken Unternehmen sind Firmen insbesondere aus den Bereichen Bau, Holzverarbeitung sowie Fahrzeugtechnik vertreten. Das vielfältige Angebot einer zunehmenden Zahl von Fachgeschäften und Einkaufsmärkten erspart mittlerweile manchen Weg in die Stadt.










