Bergisches Wasserland wird LEADER-Region

Das Bergische Wasserland ist eine von 28 LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen und erhält für den Zeitraum bis 2020 Fördergelder in Höhe von 3,1 Millionen Euro. Eine Besonderheit der Region ist die kommunale Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinaus. Denn hinter dem Bergischen Wasserland steht ein gemeinsames Engagement des Rheinisch-Bergischen Kreises mit seinen Kommunen Burscheid, Kürten, Odenthal und Wermelskirchen sowie des Oberbergischen Kreises mit seinen Kommunen Marienheide, Radevormwald, Hückeswagen und Wipperfürth.

Das Warten hat ein Ende. Das Umweltministerium in Düsseldorf verkündete die frohe Botschaft: Das Bergische Wasserland ist eine von 28 LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen und erhält für den Zeitraum bis 2020 Fördergelder in Höhe von 3,1 Millionen Euro.

Diese können dann für Projekte eingesetzt werden, die den ländlichen Raum stärken sollen, um ihn für die Zukunft gut aufzustellen. Insgesamt hatten sich 43 Teilnehmer um den Status der LEADER-Region beworben. Eine Besonderheit der Region, die sicherlich auch zum Erfolg der Bewerbung beigetragen hat, ist die kommunale Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinaus. Denn hinter dem Bergischen Wasserland steht ein gemeinsames Engagement des Rheinisch-Bergischen Kreises mit seinen Kommunen Burscheid, Kürten, Odenthal und Wermelskirchen sowie des Oberbergischen Kreises mit seinen Kommunen Marienheide, Radevormwald, Hückeswagen und Wipperfürth. „Ich freue mich sehr, dass wir es mit vereinten Kräften geschafft haben, LEADER-Region zu werden. Bei allen, die sich mit ihren Ideen und Engagement eingebracht haben, bedanke ich mich ganz herzlich", so Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke.

Beurteilt wurden die Wettbewerbsbeiträge, die sogenannten Regionalen Entwicklungsstrategien, von einer Jury aus Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden. Als Qualitätskriterien standen dabei der Pilotcharakter und Innovationsgehalt sowie die Nachhaltigkeit der Strategien im Vordergrund. Ein detailliertes Feedback zu den verschiedenen Aspekten erhalten alle Bewerber in den kommenden Wochen.

So geht es weiter: Jetzt geht es verstärkt darum, die Strukturen für LEADER aufzubauen. Es wird beispielsweise ein Verein gegründet und ein Regionalmanagement aufgebaut, das koordinierende Aufgaben übernimmt. Im Spätsommer wird eine große Auftaktveranstaltung mit allen beteiligten Akteuren stattfinden. Ab Herbst können dann die ersten Projektanträge eingereicht werden.

(von Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle)

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