LEADER Bergisches Wasserland fördert im 2. Aufruf sieben Projekte

Der zweite Projektaufruf im Bergischen Wasserland endete am 10. März 2017 und am 24. April 2017 entschied der Vorstand über die aktuellen Bewerbungen. Aus 11 Anträgen wurden sieben ausgewählt. Dieses Mal wurden aus jeder Kommune Anträge gestellt und auch die ausgewählten Projekte betreffen alle Kommunen.

Nachstehend die detailliertere Informationen:
Am 24. April wählte der Vereinsvorstand von LEADER Bergisches Wasserland e. V. aus 11 eingegangenen Bewerbungen die Projekte aus, die am meisten zu den Zielen der Region beitragen. Sieben Projekte im Bergischen Wasserland werden mit insgesamt 411.527,45 Euro gefördert.

Dieses Mal erhielt der Verein Bewerbungen aus allen acht Kommunen des Bergischen Wasserlandes. Zur Umsetzung der Projekte wäre eine Förderung von 676.567 Euro nötig gewesen. Demgegenüber stand ein Budget von 475.000 Euro. Nach einer mehrstündigen Beratung der Bewerbungen wurden folgende Projekte ausgewählt:

„Biesfeld schafft multifunktionalen Dorfplatz“ von der IG Biesfeld in Kürten; das Museums- und Bildungsprojekt „Sinnliche Technik-MINT“ vom Verein 3-Städte-Depot für regionale Industriegeschichte in Wipperfürth, Hückeswagen und Wipperfürth; die „Wasser verbindet -Ausstellung zur Wasserlandschaft Dhünn“ vom Verein Bergische Wasserkompetenz Region :aqualon in Wermelskirchen; die „Kunsthaltestellen in Wipperfürth und seinen Kirchdörfern“ vom Kunstbahnhof Wipperfürth; das Projekt „Integration und Inklusion vor Ort durch Sport“ des Turnverein Odenthal-Blecher 04 e. V.; das Projekt „Ambulante Kinderschutzhilfe“ des DRK Oberberg und die „Mitfahrerbänke Ösinghausen“ vom Turnerbund Groß-Ösinghausen/Burscheid.

Die ausgewählten Bewerber sind in diesem Jahr ausschließlich gemeinnützige Vereine und erhalten daher eine Förderquote von 65% auf ihre Projektkosten. Der Rest der Mittel wird für zukünftige Aufrufe verwendet. Alle Projekte werden als Nächstes von der Bezirksregierung Köln geprüft und erhalten bei positiver Prüfung einen Zuwendungsbescheid. Alle Bewerber mit nicht geförderten Projekten werden von den beiden Regionalmanagern zu alternativen Förderprogrammen beraten. Weitere Informationen dazu unter www.leader-bergisches-wasserland.de.

Hintergrundinformationen: Das europäische Förderprogramm „LEADER“ fördert die Entwicklung des ländlichen Raums. In Deutschland gibt es 321 und in NRW 28 LEADER Regionen. LEADER ist eine französische Abkürzung und meint übersetzt die „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Es ist ein europäisches Förderprogramm mit dem Ziel, die ländlichen Gebiete zu stärken und zu entwickeln. Dies bezieht sich u. a. auf die Themengebiete Wirtschaft, Tourismus, Dorfentwicklung, Lebensqualität, Prävention, Energiewende und Kultur. Die Mittel für die Projektförderung stammen zu 80% von der Europäischen Union und zu 20% vom Land NRW.

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