„Perspektiven der Pflege für Jung und Alt“

„Perspektiven der Pflege für Jung und Alt“ – Informationen über Betreuung, Leistungen, Ausbildung und vieles mehr am 9. Mai – Mitmachparcours verdeutlichen Einschränkungen durch Alter und Krankheit  

Pflege geht (fast) alle an: vielleicht als in Zukunft selbst Betroffener oder als Kind, das sich um seine Eltern kümmern möchte. Natürlich kann man auch eine Ausbildung in diesem spannenden Berufsfeld in Angriff nehmen oder sich umschulen lassen, um in einer zukunftssicheren Branche zu arbeiten. Mit der Veranstaltung „Perspektiven der Pflege für Jung und Alt“ beleuchten die RheinBerg Galerie in Bergisch Gladbach und der Rheinisch-Bergische Kreis am 9. Mai von 11 bis 17 Uhr in dem Einkaufszentrum viele Aspekte dieser Thematik, die angesichts des demographischen Wandels immer wichtiger wird. Dazu ist jeder Interessierte herzlich eingeladen. „Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis und einer ganzen Reihe weiterer Partnern viele Aspekte der Pflege aufzugreifen“, erklärt Center-Managerin Bettina Wiesniewski, „und man kann selbst erleben, welche Einschränkungen Krankheit und Alter mit sich bringen.“

Rund um das Thema Ausbildung in der Pflege beraten in der RheinBerg Galerie das Evangelische Fachseminar Altenpflege aus Leichlingen und das Fachseminar des Deutschen Roten Kreuzes in Bergisch Gladbach. Sie vermitteln den Besuchern Informationen zu dem Berufsfeld mit Zukunft und geben Tipps für den Einstieg. Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten gehören ebenfalls zum Spektrum. Die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter sind ebenfalls präsent, um über die vielfältigen Berufsperspektiven in der Pflege und über Umschulungsmöglichkeiten zu informieren. Zudem beraten Mitarbeiter des Beratungsteams Altenpflegeausbildung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben Interessierte zur Altenpflegeausbildung.

Aber natürlich stellen auch Vertreter von teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie von ambulanten Pflegediensten und betreuten Wohngemeinschaften ihre Angebote vor. Diese betreffen einerseits ihre Dienstleistungen, andererseits aber genauso die vielfältigen Ausbildungsangebote. Über die leistungsrechtlichen Aspekte der Pflege informieren beispielsweise die AOK Rheinland/Hamburg, die Barmer Ersatzkasse und pronova BKK. Zudem beraten die Kassen über das Leistungsspektrum der Pflege, beispielsweise die verschiedenen Angebote wie ambulante sowie vollstationäre Pflege. In der RheinBerg Galerie stehen weiterhin Pflegeberater aus den Kommunen und vom Rheinisch-Bergischen Kreis als Ansprechpartner bereit.        

Die Besucher von „Perspektiven der Pflege für Jung und Alt“ haben aber auch die Möglichkeit selbst zu erfahren, wie es sich anfühlt, unter einer Krankheit wie Demenz zu leiden. Dies vermittelt ein Parcours. In einem Simulationsanzug merkt man, welche Einschränkungen das Alter mit sich bringt. Zudem können Hilfsmittel zur Fortbewegung, wie beispielsweise Rollatoren, getestet werden. Wenn man Handicaps am eigenen Leib erlebt, lässt es sich leichter nachvollziehen, welche Herausforderungen zu meistern sind. Denn schließlich geht das Thema (fast) jeden von uns an.

28.04.2015, Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle

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