Stockhausen-Gedenkkonzert am 14.12.2019

Zum 12. Todestag von Karlheinz Stockhausen (1928–2007) laden die Stockhausen-Stiftung für Musik und die Gemeinde Kürten herzlich zum zwölften Stockhausen-Gedenkkonzert ein, das am Samstag, dem 14. Dezember 2019 um 18.00 Uhr in der Aula der Gesamtschule in Kürten stattfinden wird. Programm:
Begrüßung durch Bürgermeister Willi Heider, Konzerteinführung: Georg Henkel
IN FREUNDSCHAFT (1977) für Saxophon
OBERLIPPENTANZ (1983) für Piccolo-Trompete
ZUNGENSPITZENTANZ (1983) für Piccolo-Flöte
WOCHENKREIS (1986/88) Duett für Bassetthorn und einen Synthesizer
Spieler * Yui Sakagoshi, Saxophon Chloë Abbott, Piccolo-Trompete Davide Baldo, Piccolo-Flöte Johanna Stephens-Janning, Bassetthorn Roman Rofalski, Synthesizer.
Der Eintritt zu diesem Adventskonzert ist frei.

Als weiteres Highlight sehen Sie auf ARTE eine Dokumentation über das große Festival „Aus LICHT“ im Juni dieses Jahres in Amsterdam. Der Film ist ab 29.11.2019 online unter der Rubrik  ARTE Concert – Oper für die nächsten Monate anzuschauen: https://www.arte.tv/de/videos/089150-006-A/aus-licht-von-stockhausen-an-derniederlaendischen-nationaloper  - 91 Minuten - Verfügbar bis 31.08.2020

„Licht“ von Karlheinz Stockhausen ist ein Werk, das jeden Rahmen sprengt: ein Zyklus von sieben radikalen Opern – bislang noch nie ungekürzt aufgeführt. Im vergangenen Sommer präsentierte die Niederländische Nationaloper ein Kondensat, das dennoch ganze drei Aufführungstage in Anspruch nahm. Hier ein Best-of dieses hochkarätigen Mammutspektakels.

„Licht“ ist ein gigantischer Opernzyklus aus insgesamt sieben Werken, einem für jeden Tag der Woche. Karlheinz Stockhausen schuf damit sehr viel mehr als eine einfache Abfolge von Opern, nämlich ein ganzes Universum, das für seine szenische Umsetzung auf der Bühne und im Orchestergraben mehrere Hundert Künstler erfordert.

Im Juni 2019 wagte die Niederländische Nationaloper das Abenteuer, ein dreitägiges Kondensat aus „Licht“ – „Aus Licht“ – zu inszenieren. Eine echte Herausforderung, denn es war das erste Mal, dass ein so großer Teil dieses Mammutwerks innerhalb einer so kurzen Zeitspanne aufgeführt wurde. Dafür hatte man sich zwei hochkarätige Verbündete mit ins Boot geholt: das Holland Festival und das Königliche Konservatorium Den Haag.

In „Aus Licht“ treffen Luzifer, Eva und der Erzengel Michael aufeinander. Der französisch-libanesische Regisseur Pierre Audi sorgt dafür, dass die drei Himmelsgestalten auf der Erde zu ihrem Recht kommen und macht die Aufführung mit ihrem berühmten „Helikopter-Streichquartett“, der feierlichen „Engel-Prozessionen“ und „Luzifers Tanz“ zu einer Hommage an Stockhausen, das große Genie der Avantgarde.

 

 

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