Projekt Gesamtschule

Die Zukunft Gesamtschule Kürten

Die Zukunft der Gesamtschule Kürten ist eines der bedeutendsten Investitionsvorhaben der Gemeinde. Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen zum Projekt, den politischen Beratungen sowie alle wichtigen Unterlagen und Beschlüsse. Ziel ist es, den Entscheidungsprozess transparent und nachvollziehbar zu begleiten und die Öffentlichkeit fortlaufend über den aktuellen Stand zu informieren.

Aktueller Stand - 2. Juli 2026

Der Sonderausschuss Sanierung tagte am 1. Juli 2026.

Die Ratssitzung findet am 15. Juli 2026 statt.

Der Sonderausschuss sowie der Rat der Gemeinde Kürten beraten über die zukünftige Ausrichtung des Projekts. Die Verwaltung hat hierzu alle untersuchten Varianten fachlich bewertet und den politischen Gremien eine Entscheidungsgrundlage vorgelegt. Eine Entscheidung ist für die Ratssitzung am 15. Juli 2026 vorgesehen.

Variantenuntersuchung zur Sanierung der Gesamtschule

In der Sonderausschusssitzung am 11.06.2026 präsentierte Herr Dipl.-Ing. Architekt Raabe von der Planungsgruppe Darmstadt die Ergebnisse der Variantenuntersuchung zur Sanierung der Gesamtschule.

Neben der bis jetzt verfolgten Referenzvariante wurden auch eine Sanierungsvariante mit Vollauslagerung, eine Variante mit einer Mindestsanierung, eine Variante für einen Neubau an der gleichen Stelle sowie eine Neubauvariante an anderer Stelle vorgestellt.

Nun haben die Ratsfraktionen in den nächsten Wochen Gelegenheit darüber zu beraten und voraussichtlich in der nächsten Ratssitzung am 15.07.2026 eine Entscheidung zu treffen, wie es mit der Gesamtschule weitergehen soll.

Zukunft der Gesamtschule Kürten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Rat der Gemeinde Kürten hat die Verwaltung Ende 2025 beauftragt, vor der Entscheidung über die Fortführung der bisherigen Sanierungsplanung sämtliche realistischen Handlungsoptionen zu untersuchen und eine belastbare Entscheidungsgrundlage vorzulegen.

Diesen Auftrag hat die Verwaltung nun erfüllt. Grundlage hierfür ist ein unabhängiges Gutachten der Planungsgruppe Darmstadt sowie ergänzende Bewertungen der Verwaltung und der Kämmerei.

Es wurden insgesamt fünf Varianten betrachtet:

  • Fortführung der bisherigen Sanierungsplanung
  • Sanierung in einem Bauabschnitt mit Vollauslagerung
  • Neubau am bisherigen Standort
  • Neubau an einem anderen Standort
  • Mindestsanierung

Nein.

Alle Varianten wurden nach denselben Kriterien bewertet und miteinander verglichen.

Die baulichen und fachlichen Grundlagen stammen aus dem unabhängigen Gutachten der Planungsgruppe Darmstadt.

Die Verwaltung hat anschließend jede Variante bewertet hinsichtlich

  • Chancen,
  • Risiken,
  • Wirtschaftlichkeit,
  • organisatorischer Auswirkungen,
  • Nachhaltigkeit,
  • personeller Auswirkungen sowie
  • langfristiger Haushaltsfolgen

 

Nein.

Die Verwaltung hat eine fachliche Empfehlung ausgesprochen.

Die Entscheidung trifft ausschließlich der Rat der Gemeinde Kürten.

Die Vorberatung erfolgte am 1. Juli 2026 im Sonderausschuss Sanierung.

Die abschließende Entscheidung ist für die Ratssitzung am 15. Juli 2026 vorgesehen.

Die Aufgabe der Verwaltung besteht darin, politische Entscheidungen fachlich vorzubereiten.

Dazu gehört auch, nach einer objektiven Bewertung aller Varianten eine Empfehlung auszusprechen.

Die politische Entscheidung bleibt hiervon unberührt und obliegt dem Rat.

Unter anderem wurden folgende Aspekte berücksichtigt:

  • Investitionskosten
  • Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt
  • Projektlaufzeit
  • Bau- und Projektrisiken
  • Auswirkungen auf den Schulbetrieb
  • Nachhaltigkeit
  • Zukunftsfähigkeit
  • personeller Aufwand für die Verwaltung
  • langfristige Unterhaltungskosten

Nein.

Die Kosten waren lediglich eines von mehreren Entscheidungskriterien.

Ebenso wichtig waren die langfristige Nutzbarkeit, die pädagogischen Anforderungen, die organisatorische Umsetzbarkeit sowie die Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt.

Die Empfehlung ergibt sich aus einer Gesamtabwägung aller untersuchten Kriterien.

Insbesondere wurden berücksichtigt:

  • langfristige Wirtschaftlichkeit
  • geringere Belastung des Gemeindehaushalts
  • keine kostenintensive Auslagerung des Schulbetriebs
  • hohe Zukunftsfähigkeit
  • geringere Projektrisiken

Nein.

Vor einer möglichen Umsetzung müssen zunächst insbesondere eigentumsrechtliche und planungsrechtliche Fragen geklärt werden. 

Je nach Variante liegen die Gesamtkosten zwischen rund 116 Mio. € und 134 Mio. €.

Die Höhe der Investitionskosten allein war jedoch nicht ausschlaggebend. Entscheidend sind die langfristigen Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt.

Große Investitionen wirken sich über Jahrzehnte auf den Gemeindehaushalt aus.

Deshalb wurden nicht nur die Baukosten, sondern auch die langfristigen finanziellen Auswirkungen bewertet.

Hierüber wurde keine Entscheidung getroffen.

Die Finanzierung der Maßnahme hängt von zahlreichen Faktoren ab und wird Bestandteil zukünftiger Haushaltsberatungen sein.

Nein.

Unabhängig von der gewählten Variante bleibt der Schulbetrieb sichergestellt.

Das hängt von der gewählten Variante ab.

Nicht jede Variante sieht eine Auslagerung vor.

Ziel aller Varianten ist es, den Unterricht während der Bauphase möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Ein Neubau bietet die Möglichkeit, die Schule vollständig an heutige pädagogische, technische und energetische Anforderungen anzupassen.

Ein Neubau an einem anderen Standort könnte den Vorteil haben, dass der Unterricht während der Bauzeit ohne größere Einschränkungen am bisherigen Standort stattfinden kann.

Außerdem ergeben sich nach der Untersuchung Vorteile hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Projektorganisation.

Hierüber wurde noch keine Entscheidung getroffen.

Dies wird erst im weiteren Verfahren geprüft.

Beides hat Vor- und Nachteile.

Eine Sanierung erhält einen großen Teil der bestehenden Gebäudesubstanz und damit sogenannte graue Energie.

Ein Neubau ermöglicht dagegen deutlich bessere energetische Standards sowie langfristig geringere Betriebs- und Unterhaltungskosten.

Diese Aspekte wurden im Gutachten gegeneinander abgewogen.

Die politischen Beratungen erfolgen öffentlich.

Über die Ergebnisse informiert die Gemeinde fortlaufend auf ihrer Internetseite sowie über ihre Social-Media-Kanäle.

Außerdem sind sämtliche Unterlagen einsehbar im Bürgerinformationsportal.

Der Rat hatte die Verwaltung ausdrücklich beauftragt, sämtliche realistischen Handlungsoptionen objektiv miteinander zu vergleichen.

Die Einzelbewertungen schaffen Transparenz und machen nachvollziehbar, welche Chancen, Risiken und Auswirkungen mit jeder Variante verbunden sind.

Die Zukunft der Gesamtschule ist eines der größten Investitionsvorhaben der Gemeinde.

Eine Entscheidung mit Auswirkungen über mehrere Jahrzehnte erfordert eine sorgfältige fachliche, rechtliche und finanzielle Prüfung.

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